Drei Schritte


1. Schritt
2. Schritt
3. Schritt

Climate Coucher

Schnellstart Climate Couching

Der Schnellstart orientiert sich an der weltweiten Kampagne 1010 Global, die es sich zum Ziel gesetzt hat, im Jahr 2010 die Treibhausgasemissionen weltweit um mindestens 10 Prozent zu senken. Mit den folgenden Tipps gelinkt uns das leicht.

Klimagase reduzieren heißt Geld sparen.
Verschaffen wir uns einen Überblick über die von uns verursachten Treibhausgase. Im Schnitt verursacht ein/e Bundesbürger/in 10-12 Tonnen Treibhausgase im Jahr. Erhöhen oder senken Sie diesen Schnitt? Haben Sie den Überblick und damit die Verantwortung für Ihre Treibhausgase?

Weiter unter IFEU CO2-Fussabdruckberechnung oder Climate Coucher.

Stromproduktion aus Sonne und Wind?
Strom kommt nicht automatisch aus der Dose. Mit der Wahl eines Ökostromanbieters verursachen wir mit einem durchschnittlichen deutschen Strombedarf eine Tonne weniger Treibhausgase im Jahr (Quelle: Pendos CO2 Zähler). Die bequemste und einfachste Möglichkeit 10 Prozent zu erreichen. Zusätzlich können Sie Ihren Energiebedarf durch energieeffiziente Geräte senken. Das spart Geld.

Weiter unter Strom.

Verantwortungsbewußter Umgang mit Wärme und Kälte.
Der CO2-Ausstoß unserer Heizung macht im Schnitt 18 Prozent unserer Gesamtemissionen aus (Quelle: Pentos CO2 Zähler). Und in diesem Bereich getätigte Investitionen zahlen sich langfristig aus. Wenn es uns gelingt, nur die Orte zu heizen und zu kühlen, die wir nutzen und auch nur dann, wenn wir sie nutzen, erreichen wir schnell das 10 Prozent-Ziel.
Hilfreich ist hierbei z.B. ein programmierbares Thermostatventil. Wir sollten uns an die Stoßlüftung gewöhnen und die Fenster in gekühlten und geheizten Räumen nicht auf "kipp" stellen. Als Heizenergieträger bieten sich Holz und erneuerbare Energieträger an.

Weiter unter Heizung.

Geld sicher und klimaverträglich investiert?
Was macht Ihr Geld? Die Rendite unserer Geldanlagen kann leicht mehr Treibhausgase freisetzen als unser Lebensstil. So verursacht ein Anlagebetrag von 10.000 Euro in einem DAX-Aktienfond rund 12 Tonnen Treibhausgase. Klimaverträglich arbeitet unser Geld hingegen, wenn wir Häuser modernisieren und dämmen sowie Solar- und Windanlagen bauen.

Weiter unter Geldanlage.

Selten im Flugzeug und auch sonst nicht alleine auf Reisen?
Im Schnitt verursacht unser Mobilitätverhalten 23 Prozent unserer jährlichen CO2-Emissionen (Quelle: Pentos CO2 Zähler). Planen Sie Ihre Reisen deshalb intelligent. Denn mit einer Flugreise könnten Sie Ihre Klimabilanz glatt verdoppeln. Das passiert mit Bus und Zug nicht. Auch die Treibhausbilanz eines vollbesetzten Autos ist deutlich besser, als bei Alleinreisenden-Autofahrern. Mitfahrer/innen gesucht heißt es deshalb. Die beteiligen sich auch an den Fahrtkosten.

Weiter unter Mobilität I.

Zugriff auf Profitipps gesichert?
Sprechen wir mit Profis. Es gibt viele kompetente Stellen, bei denen wir uns persönlich oder online über unsere Treibhausemissionen informieren können. Hier bekommen Sie auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Tipps, die Sie leicht umsetzten können. Besonders umfangreich ist das Angebot im Bereich Strom, Heizung und Mobilität I.

Emissionen sind stark vom Lebensstil abhängig und es gibt für jeden Lebensstil passende Maßnahmen, die bequem sind und Spaß machen. Lassen wir uns nicht entmutigen - mit der Zeit treffen wir immer intelligenter Entscheidungen.

Verbrennen Sie Kalorien statt Benzin?
Bauen wir unsere private Mobilitäts-Infrastruktur aus und verschaffen uns Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Wenn Sie ein funktions- fähiges Fahrrad, einen Hand-Einkaufswagen, ein Monatsticket für den Nahverkehr und ein paar bequeme Laufschuhe besitzen, bekommen Sie häufiger Lust, sie auch einzusetzen. Das spart Geld und Zeit im Fitness-Studio. Gewöhnen Sie sich einen autofreien Tag in der Woche an.

Weiter unter Mobilität II.

Genießen Sie Ihr Essen und Ihre gesunde Ernährung.
Mit unserem Ernährungsverhalten setzen wir 15 Prozent unserer durchschnittlichen Emissionen frei. Unser durchschnittlicher Käse- und Fleichkonsum verursacht 1,5 Tonnen CO2 im Jahr (Quelle: Pentos CO2 Zähler).
Entscheiden wir uns für eine gesunde Ernährung. Klimaverträgliche Ernährung bedeutet frische, saisonale und pflanzliche Produkte zu essen. Setzten Sie deshalb besonders bei Milch- und Fleischprodukten auf hohe Qualität und genießen Sie diese. Mit der Zeit werden Sie viele pflanzliche Produkte kennenlernen, die gesünder sind, genauso gut schmecken und eine deutlich bessere Klimabilanz aufweisen als tierische Produkte. Verschwenden Sie kein Essen, kaufen Sie nicht mehr als nötig.

Weiter unter Ernährung.

Aktiver Freecycler mit Qualitätsprodukten.
Gewöhnen wir uns an, in Kreisläufen zu denken und nach Herstellungsprozessen zu fragen. Günstig für das Klima ist es, wenn wir Produkte aus pflanzlichen Rohstoffen kaufen. Ungünstiger sind Produkte aus tierischen und nicht nachwachsenden Rohstoffen, wenn sie nicht recycelt werden. Bevorzugen wir Qualitätsprodukte mit Gütesiegeln, die bei Stiftung Warentest gut abschneiden. Gewöhnen wir uns an, Dinge auch gemeinsam zu nutzen oder im Secondhandladen zu kaufen.

Weiter unter Konsum I.

Sind Sie aktives Mitglied einer weltweiten Klimabewegung?
Thematisieren wir Klimaschutz in unserem Bekannten- und Freundes- kreis. Niemand wird den Klimawandel alleine stoppen. Doch wenn wir uns gegenseitig dabei unterstützen, unseren Lebensstil zukunftsfähiger zu machen, gelingt es uns, vorwärts zu kommen. Ein schönes Beispiel ist 10:10.
10:10 hat 2010 eine weltweite Kampagnen aufgebaut, die in über 152 Ländern Menschen und Organisationen motiviert, ihren jährlichen CO2-Ausstoß Jahr für Jahr um 10% zu reduzieren, ganz nach dem Motto: jetzt anfangen, heißt Teil der Lösung zu sein.

Weiter unter: