Mobilität I

Im Bereich Mobilität geht es darum, unsere persönlichen Termine, Freizeitaktivitäten und die Einkäufe möglichst klimaverträglich, pünktlich und mit Spaß zu erledigen.

Laut der Studie Mobilität in Deutschland (MiD) 2008, die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) durchgeführt wurde, lohnt es sich, hier unter Klimaaspekten genauer hinzusehen. So zeigt die Studie, dass wir 65 Prozent unserer täglichen Wege für private Zwecke zurücklegen und dafür größtenteils, nämlich zu 58 Prozent, das Auto benutzen.

Generell gilt: Jeder Weg, den wir nicht mit dem Auto zurücklegen, hilft dem Klima, unserem Geldbeutel und unserer Gesundheit.

Um sich den schrittweißen Umstieg auf klimaverträgliche Verkehrsmittel zu erleichtern, ist es ratsam, sich eine entsprechende private Infrastruktur aufzubauen. Mehr Informationen, Tipps und Motivationshilfen finden Sie im Bereich Mobilität II und auf der Seite Kopf an - Motor aus.

Neben diesen vielen alltäglichen Entscheidungen für den Klimaschutz spielt die schönste Zeit des Jahres eine bedeutende Rolle - unsere Ferien!

Die Entscheidung, mit dem Flugzeug von Deutschland nach Neuseeland zu verreisen, schlägt sich in unserer Klimabilanz mit 14 Tonnen CO2 nieder. Allein mit diesem Flug würden wir deutlich über dem durchschnittlichen privaten deutschen Jahresbudget von 11 Tonnen CO2 liegen.

Es gibt gute und wunderschöne Gründe für eine Fernreise und mindestens genausoviele für Berge und Meer um die Ecke. Wertvolle Tipps, um klimafreundlich in den Urlaub zu fahren, finden Sie hier:

Tipps zum Thema Nachhaltiger Tourismus vom Umweltbundesamt

Forum anders Reisen

Tourcert

Fahrziel Natur

Fair unterwegs

ECEAT Deutschland

BIO Hotels

Roter Hahn

Verträglich Reisen - Magazin für Reisen und Umwelt

Zügig durch Europa - Mit Bahn und Bus in den Urlaub

Urlaubsangebote der Deutschen Bahn AG inkl. Programm Fahrziel Natur

Radnetz-Deutschland verbindet 5 Bundesländer


Am klimaverträglichsten reisen wir übrigens mit dem Bus. Doch während in anderen Ländern Fernverkehrsverbindungen mit dem Bus ganz selbstverständlich sind, ist die Liberalisierung in Deutschland noch nicht weit vorangeschritten. Hier hat der Schienenverkehr ein Monopol auf innerdeutsche Strecken. Das soll sich 2012 ändern. Doch schon heute gibt es einige Bus-Fernverkehr-Verbindungen. Stiftung Warentest hat zusammengestellt, wie wir `Per Bus durchs Land´ kommen.

Übrigens: Auch auf Langstrecken innerhalb Deutschlands ist das Auto - gegenüber Flugzeug, Bahn und Bus - das klimaschädlichste Verkehrsmittel. Die Bilanz pro Fahrt können wir jedoch deutlich verbessert, wenn wir nicht alleine im Auto sitzen. Wer genauer nachrechnen möchte, kann dies auf der Homepage der Deutschen Bahn AG tun.

Und wer auf seiner Autofahrt MitfahrerInnen mitnehmen oder selbst bei jemandem mitfahren möchte, wird hier fündig:

Mitfahrgelegenheit

Mitfahrzentrale

Dein Bus, hier transportieren Busunternehmen sich spontan findende Gruppen, z.B. auf dem Weg zum Konzert oder Fussballspiel.



Wer regelmäßige eine Fahrgemeinschaften z. B. für den Weg zur Arbeit sucht, der ist hier richtig:

CITYPendler macht Sie zum CO2mmuter



Wenn Sie ab und an nicht auf ein Auto verzichten können, bietet sich für Sie vielleicht ein lokaler Carsharing-Partner an. Hier handelt es sich um Netzwerke in denen Sie bedarfsgerecht ein passendes Auto mieten können. Mittlerweile gibt es in diesem Bereich auch Initiativen, bei denen Sie Ihr private Auto an Ihre Nachbarn vermieten können. Mehr Informationen und Ansprechpartner dazu finden Sie hier:

Carsharing - Teile und spare, Stiftung Warentest, März 2012

Carsharing

Nachbarschaftsauto

tamyca, privates Carsharing

rent-n-roll, privates Carsharing



Mehr als nur gutes Marketing
Als Dankeschön für einen kostenlosen Fahrrad-Frühjahrscheck auf der Berlin Fahrrad Schau 2011 sei den BerlinerInnen die Fahrradstation empfohlen. Menschen umweltfreundlich und verkehrssicher los zu schicken ist einfach viel mehr als nur eine gute Werbeidee.